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18. – 19. September 2021, Turnfahrt 2021 – Bericht

In diesem Jahr begannen die Vorbereitungen für die Turnfahrt des Turnverein Neuwilens bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Datum. Schliesslich konnten nur echte Männer an einer Turnfahrt dieses Kalibers teilnehmen. Und was steht denn mehr für ultimative Männlichkeit als eine behaarte Oberlippe. Wer also noch keinen hatte, benötigte einen Schnauzbart um teilnehmen zu können. Dafür arbeiteten einige unermüdlich wochenlang hin, kauften sich Kamm und Öle – so ein Schnauzer will schliesslich gepflegt aussehen – und übten sich im Formen und Trimmen. Schliesslich wollen wir uns als Verein ja zeigen lassen können!

Weit vor Sonnenaufgang kamen wir nun zusammen, um die ersten Informationen, eine ausführliche Liederbibel, wie eine adäquate Kopfbedeckung zu erhalten. Da wir nun vollständig waren – sowohl die Teilnehmer, wie auch unser Look – starteten wir ins Abenteuer. Nach einer kurzweiligen Fahrt ins Glarnerland machten wir Halt für ein ausgewogenes Frühstück beim hiesigen Bäcker. Anschliessend an diese Stärkung ging die Reise weiter in die Glarner Alpen nach Braunwald. Mit Sack und Pack ging es mit der Standseilbahn ins autofreie Dorf hinauf und noch weiter hoch mit der Gumenbahn.

Nach einer kurzen Wanderstrecke erreichten wir den Einstieg zum Leiteregg – dem ersten Klettersteig des Tages und für einige von uns der erste überhaupt. An diesem Scheidepunkt trennte sich die Spreu vom Weizen, beziehungsweise unterschied sich der Mann von der Maus. Wie sich herausstellte, war nicht nur dieser K3 Klettersteig auf dem Plan für die Männer – sondern gleich 3 Klettersteige, welche sich in ihrer Schwierigkeit jeweils übertrafen. An einigen unter uns konnte man einmal mehr erkennen, dass der Mensch mit dem Affen verwandt ist – heute mit ihren Kletterkünsten am teils überhängenden Felsen! Andere hingegen mussten mehr als einmal über ihre Schatten springen, um die vier Gipfel vom Leiteregg über den Vorder, Mittler und Hinter Eggstock zu überwinden. Schlussendlich mussten sich jedoch alle für sich die wunderbare Aussicht auf dieser Gratwanderung, die Brotzeit und den Gipfelwein verdienen.

Wer denkt, dass wir uns nach den erklommenen siebenhundert Höhenmeter schon auf die faule Haut legten, der irrt hier gewaltig. Schliesslich hatten wir noch einen ganzen Nachmittag vor uns und eine wunderbare Wandergegend unter den Füssen. Nachdem wir also unsere Vesper zu uns genommen hatten, die Kletterausrüstung ausgezogen und den Oberlippenbart gekämmt und wieder in Form gebracht hatten, ging es weiter in der zerklüfteten Alpenlandschaft. Es gab sogar einige Motivierte, welche noch eine Ehrenrunde drehen wollten und sich bereits im Abstieg übten, nur um sich für die weitere Wanderung etwas aufzuwärmen. Dies war wohl überlegt von ihnen, denn an steilen oder rutschigen Abstiegen mangelte es an diesem Tag nicht.  

Schliesslich jedoch kamen alle Schnauzträger am Ziel an – dem Ortstockhaus. Mit Freude setzten wir uns an die Tische, genossen die Aussicht, spielten Karten und füllten unseren Elektrolythaushalt wieder auf. Hell begeistert waren wir vom unerwarteten Luxus einer Dusche. So liess sich die Zeit bis zum formidablen Abendessen gut überbrücken. Nicht nur die Schnauzer, auch die Stimmen schienen zunehmend geölt. So kam es, dass das frisch gedruckte Hymnarium kurzerhand gezückt und mit äusserst zarten Männerstimmen in waghalsigen Stimmlagen eingeweiht wurde. Der amüsante Abend ging so über in eine muntere Nacht, welche nur die Fittesten noch mit mitternächtlichem Jassen ausklingen liessen.

Am nächsten Morgen konnten noch einige frühe Vögel den wunderbaren Sonnenaufgang bestaunen und sich den Schnauz kraulen, bevor wir in den zweiten Tag dieser Turnfahrt starteten. Nach einer Stärkung packten wir unsere Rucksäcke und brachen auf zum Gasthaus Nussbüel und damit auch zum nächsten Abstieg dieser Reise. Trotz unvergesslichen Wetters konnten sich bei der Ankunft im Nussbüel einige unter uns über weiterhin trockene Unterwäsche erfreuen. Andere erfreuten sich eher an der Stimmung, welche schwer zu verwechseln war mit derer im Gasthaus zum tänzelnden Pony.

Die Zeit bis zum Essen verbrachten wir in der warmen Stube mit Jassen. Zur Mittagszeit wurde uns eine weitere ausgezeichnete Stärkung serviert und bereits kurz darauf machten wir uns wieder an den Aufstieg zur Seilbahn. Angekommen in der Bergstation der Standseilbahn funktionierten wir die Empfangshalle rasch um in eine öffentliche Garderobe um uns in trockener Kleidung auf die Heimfahrt zu machen.

So ging ein sehr ereignisreiches Wochenende dem Ende zu. Im Namen aller möchte ich nun noch Andi R. aus B. unseren Dank aussprechen für die Organisation dieser Turnfahrt, der Kopfbedeckungen, welche am zweiten Tag unser Haupt sicherlich zehn Minuten trocken hielt, sowie dem Druck eines Gesangbuches, das auf den kommenden Turnfahrten bestimmt weitere Hüttenwirte und Hüttenwirtinnen unterhalten wird. Die Erklimmung der vier Gipfel wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Und dass wir als Verein dies auch noch mit Schnauz tun durften – also eigentlich im Zenit unserer Männlichkeit – versüsst die Erinnerung an dieses spektakuläre Erlebnis nur weiter. Beni Diem

14. August 2021, Faust- und Volleyballturnier Sulgen – Glanzleistung

Der TV Neuwilen nahm in der 2. Stärkeklasse am am diesjährigen Faustballturnier in Sulgen teil und erreichte dabei den grossartigen 3. Rang.





28. Juni 2021, Jugendturntag Amriswil – Sensation geglückt

Am Sonntag machten sich 16 Turner der Jugi Neuwilen auf den Weg nach Amriswil, wo der diesjährige Jugendturntag stattfand. Die Jungs bestritten eine Pendelstafette, einen Einzel- und einen Gruppenwettkampf.

Der Einzelwettkampf bestand bei der Kleinen Jugi aus einem Fünfkampf und bei der Grossen Jugi aus einem Sechskampf. Bei diesem Wettkampfteil überzeugten vor allem Lehel Simon, Patrice Rutishauser, Julio Reisch, Yevin Bollmann, Gian Niggli und Valentin Roth, die allesamt eine Auszeichnung erturnten. Lehel, Patrice und Julio schafften es sogar aufs Podest, jeder erkämpfte sich in seiner Alterskategorie den ausgezeichneten 2. Rang.

Im Gruppenwettkampf war Teamwork gefragt. Die Jugibuben mussten in diesem Teil des Wettkampfs unter anderem einen Kaplaturm bauen, eine Wasserstafette und einen Harrassen Lauf absolvieren.

In der abschliessenden Pendelstafette konnten die Turner dann ihre Schnelligkeit noch einmal unter Beweis stellen. Die Grosse Jugi ersprintete sich dabei den hervorragenden 2. Platz. Die Kleine Jugi musste sich leider in der Vorrunde knapp geschlagen geben.

Alles in Allem blickt die Jugi Neuwilen auf einen sensationellen Wettkampf zurück und das Leiterteam ist sehr stolz auf die bärenstarke Leistung der gesamten Jugi.

Bei Interesse an der Jugi Neuwilen: Pascal Hahn, 079 238 45 38, tvneuwilen@gmail.com